Nagelsmann verteidigt Upamecano nach schwachem Bundesliga-Debüt

Nagelsmann verteidigt Upamecano nach schwachem Bundesliga-Debüt

Bayern- Cheftrainer Julian Nagelsmann hat nach einem schwachen Bundesliga-Debüt für den Verein Neuzugang Dayot Upamecano verteidigt.

Der französische Verteidiger wechselte im Sommer vom Ligakonkurrenten RB Leipzig zum FC Bayern, nachdem die Münchner die Ausstiegsklausel von Upamecano ausgelöst hatten.

Dieser Transfer belief sich auf rund 42,5 Millionen Euro und das gesamte Transferbudget der Bayern für das Sommertransferfenster.

Als solcher stand der junge Verteidiger unter großem Druck, in seinem ersten Ligaspiel für den Verein durchzustarten.

Doch trotz einiger Ruhephasen hätte der junge Verteidiger beim 1:1 am Freitag fast zwei Elfmeter abgegeben und mit der Schnelligkeit und Körperlichkeit von Borussia Mönchengladbachs Stürmer Marcus Thuram gekämpft.

Trotzdem hat Nagelsmann darauf bestanden, dass er sich keine Sorgen um Upamecanos Leistung macht und zuversichtlich ist, dass er rechtzeitig jeden Cent wert sein wird.

„Die Spielweise ist hier nicht viel anders. So viele Sessions mit seinen Mitspielern hat er noch nicht gehabt“, erklärte der Bayern-Cheftrainer.

„Ich finde die Diskussion um seine Leistung (gegen Gladbach) nicht gerechtfertigt. Er ist ein junger Spieler, der sich integrieren und seinen Rhythmus in Gang bringen muss.”

Auf die Frage, welcher seiner Innenverteidiger im Supercup am Dienstag gegen Borussia Dortmund spielen wird, weigerte sich Nagelsmann jedoch zu bestätigen, ob Upamecano spielen wird.

„Alle drei sind auf einem ähnlichen Niveau“, sagte der Trainer mit Blick auf Upamecano, Niklas Sule und Tanguy Nianzou. „Es ist keine leichte Entscheidung, wir warten das Abschlusstraining ab und entscheiden dann.“

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Nach einem Unentschieden am Eröffnungstag gegen Gladbach werden alle Augen auf das Supercup-Duell mit Dortmund am Dienstag gerichtet sein, um zu sehen, ob die Bayern wieder auf die Beine kommen und ihren Zweifler beweisen können, dass sie falsch liegen.

Ein ruhiges Sommer-Transferfenster hat dazu geführt, dass viele die Stärke dieser Bayern-Mannschaft in Frage stellten und ob sie die nötige Tiefe und das Talent für die erste Mannschaft haben, um die Bundesliga wie in den letzten neun Spielzeiten zu dominieren.

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